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Der Ursprung des Namens Harz (auch Hart) liegt in der mittelhochdeutschen Bezeichnung für Höhe bzw. das Waldgebirge (Bergwald). Auch heute wird der größte Teil des Harzes (wieder) von Wald bedeckt - etwa 90% der Fläche. Der Gebirgszug des Harzes erstreckt sich auf etwa 95 km Länge und ungefähr 35 km Breite in Nordwest-Südost-Richtung und bedeckt dabei eine Fläche von ca. 2000 Quadratkilometern. Er ist das nördlichste Gebirge in Deutschland. Der höchste Gipfel ist der des sagenumwobenen Brocken; trotz "nur" 1141 Meter Höhe herrscht auf seinem Gipfel alpines Klima. Die nächsthöheren Erhebungen sind die Heinrichshöhe mit 1044 Metern, der Kleine Brocken mit 1015 Metern und der Wurmberg mit 971 Metern.
Im Norden und im Westen (Oberharz) geht der Rand des Gebirges unmittelbar in flaches Land über.
Die Grenze nach Süden wird von Hügelketten und kleineren Gebirgszügen wie dem
Kyffhäusergebirge gesäumt. Im Osten gibt es einen ganz allmählichen Übergang
vom Unterharz in das Harzvorland.
Das Gebiet des Harzes teilen sich die drei Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen. Das Land Sachsen-Anhalt besitzt dabei den größten Flächenanteil am
Harz. Zu Sachsen-Anhalt gehören der Landkreis Harz, der Salzlandkreis und der Landkreis Mansfeld-Südharz.
Auf den Freistaat Thüringen entfallen der Kyffhäuserkreis und der Kreis Nordhausen.
Das Bundesland Niedersachsen ist mit den Kreisen Goslar und Osterode am Harzgebiet beteiligt. In der Harzregion befinden sich u.a. das vermutlich älteste Fachwerkhaus Deutschlands (in Quedlinburg - "Ständerbau" aus dem Jahre 1350) sowie eines der ältesten deutschen Naturschutzgebiete ("Teufelsmauer" bei Neinstedt - NSG seit 1852). |
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H o m e • Die Entstehung des Harzes • Die Geschichte des Harzes Das größte Volksfest im Harz: Die Walpurgisnacht |
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